Nach dem glanzvollen 125-jährigen Jubiläum im Vorjahr kehrte beim TV Erfelden im Geschäftsjahr 2025 wieder eine gewisse Normalität ein – wenn auch unter herausfordernden globalen Rahmenbedingungen. In der Jahreshauptversammlung zog der 1. Vorsitzende Thomas Pöschl Bilanz über ein Jahr, das besonders durch wichtige Investitionen in die Sicherheit der vereinseigenen „Tornhall“ und ein gewohnt lebendiges Veranstaltungsprogramm geprägt war.
Ein zentrales Thema des Berichts war der Brandschutz. Nach einer behördlichen Begehung standen umfangreiche Auflagen im Raum. Der Verein investierte in ein professionelles Brandschutzkonzept sowie neue Flucht- und Rettungspläne. „Das Thema Brandschutz ist damit erst einmal erledigt“, hieß es im Bericht.
Sportlich und gesellschaftlich war 2025 ein voller Erfolg: Vom Neujahrsempfang zu Beginn des Jahres mit dem Überreichen der Sportabzeichen Urkunden und unterschiedlichen Auftritten. Ging es weiter im Frühjahr einem Kreppelcafé der Seniorengymnastikgruppe und Fit mix 50 plus, am Rosensonntag nahm eine Gruppe in Büttelborn am Umzug teil und die Kinderfastnacht am Fastnachtsdienstag stand ins Haus.
Angebote ab dem Krabbelalter unterstützen den Kinder in ihrer Entwicklung. Kinderturnen bis zum Grundschulalter für Jungen und Mädchen bis ins Erwachsenenalter werden angeboten. Die Turner*innen ab dem Grundschulalter nahmen am Vergleichswettkampf in Crumstadt teil. Eine Gruppe Turnerinnen und Betreuerinnen fuhren nach Leipzig zum Deutschen Turnfest. Die Hobby Horserinnen waren auf ihren Wettkampfteilnahmen sehr erfolgreich, sie wurden auch zur Jugendsportlerehrung der Stadt Riedstadt eingeladen.
Die Seniorengymnastikgruppe hat größeren Zuwachs bekommen, neben Bewegungen und Mobilisation altersentsprechend gibt es auch mal einen geselleigen Schlepperausflug mit Walter Schaffner.
Der Jugendausschuss organisierte ein Zeltlager in der Vereinshalle, da die Schweinepest ein Zelten im Wildpark nicht zuließ. Außerdem unterstützen sie vielfach bei Veranstaltungen des Vereins und luden zum Kinderkino im November ein. Der Vorstand lud am Abend davor zum erstmaligen Kinoabend ein. Es wurden vereinseigene Filme gezeigt. So konnten die damals bewährten knochenbrecherischen Trainingsmethoden der Handballer begutachtet werden und es wurde unter Anderem gezeigt, wie die dritte Halbzeit damals hin und wieder ausgesehen hat. Im zweiten Teil des Filmabends wurde ein Film vom Umzug zur 1200 Jahr Feier Erfeldens gezeigt. Der TVE nahm damals am Umzug unter dem Motto Olympia teil. Eine Wiederholung der der Kinotage ist für 2026 geplant.
Im Herbst stand der erfolgreiche 20. Kühkopflauf mit über 100 Teilnehmenden an. Der Kalender des Vereins war gut gefüllt. Auch die Kooperationen, etwa mit dem Kulturbüro bei „Bees Denäwe“ oder mit der SKG Erfelden bei den „Strong Kids“, festigten die lokale Vernetzung.
Viele Angebote der Abteilung Gesundheitssport, angefangen beim Aquabike und Aquafit, über Mama fit und Rückenkurs, bis Yoga und Zumba können Interessierte präventiv für die eigene Gesundheit nutzen.
Der Blick geht nun nach vorne: Große Sanierungsprojekte an der Hallenheizung und dem Boden stehen an, wofür bereits Rücklagen gebildet wurden.
Zudem standen an diesem Abend die Neuwahlen des Vorstandes an. Die Positionen des ersten und zweiten Vorsitzenden wurden neu besetzt, um den Verein weiter in die Zukunft zu führen. Zur neuen ersten Vorsitzenden wurde Melanie Stahlecker-Zach gewählt, welche das Amt von Thomas Pöschl weiterführt. Auch der Platz der zweiten Vorsitzenden wurde frei und Monika Seubert folgte auf Jennifer Muth.























